Traumasensibel beraten – trauma-sensitive counseling in der Schuldenberatung

Viele Ratsuchende in der Schuldenberatung bringen Erfahrungen mit, die tiefer gehen als „nur“ finanzielle Schwierigkeiten: Verlust, Existenzängste oder sogar Flucht und Gewalt – all das kann zu traumatischen Belastungen führen, die sich direkt auf das Beratungsverhalten auswirken: Rückzug, Aggressives Verhalten, Misstrauen, Desorganisation und Erstarrung könnten mögliche Anzeichen einer vorangegangenen traumatischen Erfahrung sein.
Wie schaffen wir es in diesen herausfordernden Gesprächen, ruhig, empathisch und professionell zu reagieren?
Diese Fortbildung führt in die Grundlagen von trauma-sensitive counseling (traumasensibler Beratung) ein – praxisnah und ohne psychologischen Ballast. Sie vermittelt, wie Beratungskräfte Anzeichen von Trauma erkennen, stabilisierend wirken und sich selbst gut abgrenzen – ohne therapeutisch arbeiten zu müssen.
Inhalte der Fortbildung:
- Was ist ein Trauma? Formen, Auslöser und Folgen
- Wie wirken sich traumatische Erfahrungen auf Verhalten, Kommunikation und Entscheidungskompetenz aus?
- Typische „Trigger“ in der Beratung erkennen und vermeiden
- Wie man Sicherheit, Struktur und Orientierung bietet
- Selbstschutz und Grenzen für Berater*innen
- Praktische Tipps für traumasensible Sprache und Haltung
Input: Anke Lenz
Moderation: Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e.V.
Hinweis: Diese Fortbildung hat nur 35 Plätze.
(Schuldner- und Insolvenz) Beratungskräfte
Die Veranstaltung wird digital über die Online-Plattform ZOOM ausgerichtet.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 15. April 2026 von 09:00 bis 16:15 Uhr statt.
Die Veranstaltung umfasst insgesamt 7 Unterrichtseinheiten (7 UE) mit je 45 Minuten.
Es wird voraussichtlich mehrere Pausen geben.
Für Mitglieder der BAG-SB: 171,50 Euro p.P.
Für Nicht-Mitglieder: 227,50 Euro p.P.
Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung e.V. (BAG-SB)
Die Anmeldefrist für diese Veranstaltung endet am Mittwoch, den 01. April 2026.
Veranstaltungs-Nr. W1607

