Unterhaltsansprüche sind in der Beratungspraxis häufig ein zentraler Aspekt – insbesondere, wenn es um minderjährige Kinder geht. Doch was müssen Beratungskräfte beachten, wenn der oder die Unterhaltspflichtige überschuldet ist oder die Leistungsfähigkeit nicht ausreicht? Diese Fortbildung vermittelt fundiertes und praxisnahes Wissen zum Unterhaltsrecht – mit klarem Fokus auf die Anforderungen und Herausforderungen in der Schuldenberatung.
Behandelt werden unter anderem folgende Themen:
- Rechtliche Grundlagen zum Unterhalt für minderjährige Kinder
- Berechnung der Leistungsfähigkeit des/der Unterhaltspflichtigen
- Mangelfallberechnung und typische Stolpersteine
- Umgang mit dem Jugendamt und dem Jobcenter bei Anspruchsübergängen
- Titulierung von Unterhaltsansprüchen und Möglichkeiten der Einflussnahme
- Verjährungsfristen und ihre Bedeutung in der Beratung
Unterhaltsforderungen in der Insolvenz: welche Ansprüche sind (nicht) durchsetzbar? Der Ehegattenunterhalt spielt in dieser Fortbildung – entsprechend der Beratungspraxis – eine untergeordnete Rolle.
Ziel ist es, Beratungskräften Handlungssicherheit im Umgang mit Unterhaltsthemen zu geben und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, um Ratsuchende fachlich fundiert und empathisch zu begleiten – auch in schwierigen finanziellen Situationen.
Teilnahmegebühr:
- 124,00 p.P. für Mitglieder LAG Sachsen
- 149,00 p.P. für Nichtmitglieder
Anmeldung: erfolgt per Mail über: kontakt(at)lag-sb-sachsen(dot)de
Anmeldeschluss: 13.02.2026
